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	<title>Informationsfreiheitsgesetz</title>
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		<title>PM: Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern gibt beschr&#228;nktes Recht auf Einsichtnahme in die Rechnungen &#252;ber die Einsatzkosten des Bush-Besuchs</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/08/pm-informationsfreiheitsgesetz-mecklenburg-vorpommern-gibt-beschraenktes-recht-auf-einsichtnahme-in-die-rechnungen-ueber-die-einsatzkosten-des-bush-besuchs/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Tiemann, Pressesprecherin VG Schwerin (Mi, 08.09.2010) Der Kl&#228;ger begehrt vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern Einsicht in Rechnungen, die dem Land von den &#252;brigen Bundesl&#228;ndern f&#252;r deren personelle und sachliche Unterst&#252;tzung w&#228;hrend des Besuchs des damaligen US-Pr&#228;sidenten Bush im Sommer 2006 gestellt &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/08/pm-informationsfreiheitsgesetz-mecklenburg-vorpommern-gibt-beschraenktes-recht-auf-einsichtnahme-in-die-rechnungen-ueber-die-einsatzkosten-des-bush-besuchs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Tiemann, Pressesprecherin VG Schwerin</p>
<p>(Mi, 08.09.2010) Der Kl&#228;ger begehrt vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern Einsicht in Rechnungen, die dem Land von den &#252;brigen Bundesl&#228;ndern f&#252;r deren personelle und sachliche Unterst&#252;tzung w&#228;hrend des Besuchs des damaligen US-Pr&#228;sidenten Bush im Sommer 2006 gestellt wurden. Der Kl&#228;ger beruft sich auf das Informationsfreiheitsgesetz f&#252;r das Land Mecklenburg-Vorpommern (IFG M-V).</p>
<p>Mit dem am heutigen Tage verk&#252;ndeten Urteil (Az. 1 A 389/07) wurde der Klage teilweise stattgegeben. Die zust&#228;ndige 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Schwerin hat entschieden, dass der Kl&#228;ger einen Anspruch auf &#220;berlassung der Kopien s&#228;mtlicher Rechnungen einschlie&#223;lich des dort jeweils ausgewiesenen Gesamtbetrages hat, doch die in den Rechnungen enthaltenen sonstigen inhaltlichen Angaben zu Einzelheiten der Personal- und Sachkosten vom Beklagten durch Schw&#228;rzen oder auf sonstige Weise unkenntlich gemacht werden d&#252;rfen.</p>
<p>Der nach dem IFG M-V jeder nat&#252;rlichen Person zustehende Anspruch auf Zugang zu Informationen, die den Landesbeh&#246;rden vorliegen, sei nach der Auffassung des Gerichts vorliegend durch einen im Gesetz benannten Ablehnungsgrund beschr&#228;nkt. Da die Rechnungen, in die Einsichtnahme begehrt werde, Angaben und Mitteilungen von anderen Landesbeh&#246;rden betr&#228;fen, bestehe ein Einsichtsrecht nach der gesetzlichen Regelungssystematik nur, wenn diese Beh&#246;rden in die Offenbarung eingewilligt h&#228;tten. Eine Einwilligung k&#246;nne hier nur hinsichtlich der Gesamtkosten angenommen werden. So h&#228;tten die L&#228;nder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin ausdr&#252;cklich mitgeteilt, dass Bedenken gegen die Mitteilung der angefallenen Gesamtkosten nicht best&#252;nden. Entsprechendes gelte inzwischen auch f&#252;r die von den anderen Bundesl&#228;ndern bezifferten Gesamtkosten. Nachdem der Beklagte diese Betr&#228;ge – wenn auch nur gerundet – bereits im Zuge der Beantwortung Kleiner Anfragen, ver&#246;ffentlicht habe und nicht ersichtlich sei, dass die Beh&#246;rden der anderen Bundesl&#228;nder sich dagegen ausgesprochen h&#228;tten, sei nunmehr insoweit von deren mutma&#223;licher Einwilligung auszugehen.</p>
<p>Das heute verk&#252;ndete Urteil ist noch nicht rechtskr&#228;ftig. Die Beteiligten k&#246;nnen einen Antrag auf Zulassung der Berufung stellen, &#252;ber den das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald zu entscheiden h&#228;tte.</p>
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		<title>Details der Sicherheitskosten f&#252;r Bush-Besuch bleiben geheim</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/08/details-der-sicherheitskosten-fuer-bush-besuch-bleiben-geheim/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einzelheiten der Sicherheitskosten f&#252;r den Besuch von US-Pr&#228;sident George W. Bush im Juli 2006 in Mecklenburg-Vorpommern bleiben unter Verschluss. Das entschied das Verwaltungsgericht Schwerin in einem am 8. September 2010 bekanntgegebenen Urteil. Das Schweriner Innenministerium muss allerdings die Gesamtsummen &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/08/details-der-sicherheitskosten-fuer-bush-besuch-bleiben-geheim/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einzelheiten der Sicherheitskosten f&#252;r den Besuch von US-Pr&#228;sident George W. Bush im Juli 2006 in Mecklenburg-Vorpommern bleiben unter Verschluss. Das entschied das Verwaltungsgericht Schwerin in einem am 8. September 2010 bekanntgegebenen Urteil. Das Schweriner Innenministerium muss allerdings die Gesamtsummen zug&#228;nglich machen, die 14 Bundesl&#228;nder f&#252;r den Einsatz ihrer Polizisten in Rechnung gestellt hatten. Das Gericht gab damit einem H&#228;ftling aus Bruchsal nur teilweise Recht. Der Mann hatte vom Innenministerium Kopien der Rechnungen verlangt und sich dabei auf das Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommerns berufen.</p>
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		<title>Hamburg: Einmal Frage und Antwort? Macht 66 Euro</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/01/hamburg-einmal-frage-und-antwort-macht-66-euro/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-J&#252;rgen Fink Christian 3 Rooosen ist ver&#228;rgert. Schuld daran sind seine Wissbegier, Hamburgs Informationsfreiheitsgesetz und ein Geb&#252;hrenbescheid &#252;ber 66 Euro &#8211; zusammen ergibt das ein Paradebeispiel f&#252;r missratene Kommunikation zwischen B&#252;rger und Beh&#246;rde. Die Beh&#246;rde ist die Kulturbeh&#246;rde, der &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/09/01/hamburg-einmal-frage-und-antwort-macht-66-euro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-J&#252;rgen Fink</p>
<p>Christian 3 Rooosen ist ver&#228;rgert. Schuld daran sind seine Wissbegier, Hamburgs Informationsfreiheitsgesetz und ein Geb&#252;hrenbescheid &#252;ber 66 Euro &#8211; zusammen ergibt das ein Paradebeispiel f&#252;r missratene Kommunikation zwischen B&#252;rger und Beh&#246;rde.</p>
<p>Die Beh&#246;rde ist die Kulturbeh&#246;rde, der B&#252;rger hei&#223;t 3 Rooosen, ein K&#252;nstlername, nat&#252;rlich. Der junge Mann geh&#246;rt zur Gruppe der Frappant-K&#252;nstler, ist ein bisschen verschroben, aber das darf er als K&#252;nstler ja auch. Er singt seine Bilder und produziert Aktionen wie &#8220;Geschenkeverbrennungen&#8221; oder &#8220;Schmusen mit Politikern&#8221;.</p>
<p>Die Kulturbeh&#246;rde vergibt F&#246;rdergelder. Also stellte 3 Rooosen mit einem Kollegen einen Antrag auf F&#246;rderung aus einem 200 000-Euro-Topf f&#252;r Off-Kultur. Bescheid: negativ. Er schrieb in einer Mail an die Kulturbeh&#246;rde, er &#8220;m&#246;chte gerne erfahren, welche Projekte mit welchen Summen gef&#246;rdert werden und wer in der Jury sa&#223;&#8221;.</p>
<p>Solche schriftliche Neugier gilt seit dem 17. Februar 2009 als Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Das sichert jedem B&#252;rger das Recht auf Ausk&#252;nfte zu. Als er fragte, kannte 3 Rooosen das Gesetz nicht. Auch nicht dessen Paragraf 7, Absatz 5: &#8220;F&#252;r Amtshandlungen nach diesem Gesetz werden Geb&#252;hren, Zinsen und Auslagen nach dem Geb&#252;hrengesetz &#8230; erhoben.&#8221;</p>
<p>Die Kulturbeh&#246;rde r&#252;ckte einen Teil der Informationen heraus, dann erhielt der &#252;berraschte 3 Rooosen einen Geb&#252;hrenbescheid. Einmal Frage und Antwort &#8211; macht 66 Euro. Gesagt hat ihm das vorher leider keiner. Sonst h&#228;tte sich 3 Rooosen das vielleicht &#252;berlegt, denn 66 Euro sind viel Geld f&#252;r einen K&#252;nstler. Auch einen Kollegen hat es getroffen (66 Euro); der erfuhr auf Nachfrage, man habe extra vorher nicht sagen wollen, dass und was es kostet &#8211; man wolle die B&#252;rger schlie&#223;lich nicht von berechtigten Fragen abschrecken.</p>
<p>Nun sch&#252;tzt Nichtwissen nicht vor Geb&#252;hrenpflicht. Einerseits. Andererseits k&#246;nnte man ja aus Gr&#252;nden des vertrauensvollen Umgangs den B&#252;rger vorab &#252;ber Geb&#252;hren informieren und nicht erst, wenn alle ordnungsgem&#228;&#223; vergr&#228;tzt sind. Offenbar eine gute Idee, denn auf Nachfrage hei&#223;t es jetzt aus der Kulturbeh&#246;rde: &#8220;&#8230; hat die BKSM bereits veranlasst, dass k&#252;nftig die Anfragenden deutlich darauf hingewiesen werden&#8221;.</p>
<p>Muss noch die Geb&#252;hrenkuh vom Eis. Kulanz als Beh&#246;rdeninitiative? Nein: Die K&#252;nstler m&#252;ssten wieder einen Antrag stellen, diesmal geb&#252;hrenfrei &#8211; auf Erlass der Geb&#252;hren. Ohne Rechtsanspruch. Einer von ihnen &#252;berlegt denn auch, stattdessen einen F&#246;rderantrag f&#252;r eine Kunstaktion zu stellen. Deren Arbeitstitel k&#246;nnte hei&#223;en: Bezahlung eines Geb&#252;hrenbescheids.</p>
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		<title>PM: Transparency unterst&#252;tzt das Volksbegehren des Berliner Wassertisches</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/27/pm-transparency-unterstuetzt-das-volksbegehren-des-berliner-wassertisches/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=1444</guid>
		<description><![CDATA[Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland unterst&#252;tzt das Volksbegehren des Berliner Wassertisches zur Offenlegung der Vertr&#228;ge &#252;ber die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe. Nach Transparency Deutschlands Bewertung &#252;berwiegt im vorliegenden Fall das Informationsinteresse der &#214;ffentlichkeit das Schutzbed&#252;rfnis des Gesch&#228;ftsgeheimnisses. Mit ihrer Unterschrift &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/27/pm-transparency-unterstuetzt-das-volksbegehren-des-berliner-wassertisches/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland unterst&#252;tzt das Volksbegehren des Berliner Wassertisches zur Offenlegung der Vertr&#228;ge &#252;ber die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe. Nach Transparency Deutschlands Bewertung &#252;berwiegt im vorliegenden Fall das Informationsinteresse der &#214;ffentlichkeit das Schutzbed&#252;rfnis des Gesch&#228;ftsgeheimnisses. Mit ihrer Unterschrift k&#246;nnen Berlinerinnen und Berliner das Volksbegehren unterst&#252;tzen. Rd. 173.000 Unterschriften sind zum Erfolg notwendig. Transparency sieht im Volksbegehren ein wichtiges Signal zur Durchsetzung der Informationsfreiheit.<br />
Astrid Wokalek, Leiterin der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg: &#8220;Wir wollen alle Berlinerinnen und Berliner ermutigen, durch direktdemokratische Mitwirkung ihr Interesse an der Offenlegung von Teilprivatisierungsvertr&#228;gen zu zeigen. Wir werden unsere Mitglieder ermuntern, weitere Unterschriften zu sammeln&#8221;.<br />
Im Jahre 1999 ist das Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in Kraft getreten, das jedermann ein weitgehendes Aktenauskunfts- und Einsichtsrecht in Unterlagen der Berliner Verwaltung gew&#228;hrt. Trotzdem hat Berlin zur gleichen Zeit beim Verkauf von 49,9 Prozent der Anteile der Wasserbetriebe mit den privaten Investoren Stillschweigen vereinbart, so dass die Vertr&#228;ge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe nicht eingesehen werden k&#246;nnen.<br />
Das vor kurzem novellierte Berliner IFG r&#228;umt bei zuk&#252;nftigen Privatisierungen von Unternehmen der Daseinsvorsorge allen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern ein Auskunfts- und Akteneinsichtsrecht ein, auch dann, wenn sich die Unternehmen auf den Schutz von Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnissen berufen sollten, aber das Informationsinteresse &#252;berwiegt.<br />
Dieter H&#252;sgen, Leiter der Arbeitsgruppe Informationsfreiheit: &#8220;Bei den Altvertr&#228;gen, also auch bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe im Jahre 1999, sind die H&#252;rden f&#252;r die Durchsetzung des Akteneinsichtsanspruches jedoch weiterhin hoch. Es ist daher v&#246;llig offen, ob nach dem IFG das Begehren f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung der Wasserprivatisierungsvertr&#228;ge Erfolg haben wird. Die Forderung des Berliner Wassertisches an die Berliner Politik, allen Berlinerinnen und Berlinern das Informationsrecht auch hier vorbehaltlos zuzugestehen, ist daher gerechtfertigt. Berlin muss seinen 1999 gemachten Fehler wiedergutmachen.&#8221;<br />
F&#252;r Transparency Deutschland ist die Informationsfreiheit ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Korruption. Transparency setzt sich daher &#252;berall in Bund, L&#228;ndern und Gemeinden f&#252;r ein H&#246;chstma&#223; an Transparenz der Verwaltung ein, mit m&#246;glichst kostenfreier Aktenauskunft und Akteneinsicht f&#252;r jedermann. Dies muss auch gew&#228;hrleistet sein, wenn die Verwaltung Vertr&#228;ge mit privaten Firmen abschlie&#223;t. Informationsfreiheitsrechte erm&#246;glichen, das Handeln der Beh&#246;rden nachzuvollziehen. So kann Vertrauen in Politik und Verwaltung gest&#228;rkt, Korruption vorgebeugt sowie wirtschaftlicher und politischer Schaden abgewendet werden.</p>
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		<title>21. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/26/21-konferenz-der-informationsfreiheitsbeauftragten-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 10:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/26/21-konferenz-der-informationsfreiheitsbeauftragten-in-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[Die 21. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland findet am 13. Dezember 2010 voraussichtlich ab 11 Uhr in Kleinmachnow statt. Die Tagesordnung wird an dieser Stelle bekannt gegeben, sobald sie feststeht. Entsprechend dem Modus der &#214;ffentlichkeit ist die Sitzung &#246;ffentlich. Eine &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/26/21-konferenz-der-informationsfreiheitsbeauftragten-in-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 21. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in  Deutschland findet am 13. Dezember 2010 voraussichtlich ab 11 Uhr in  Kleinmachnow statt.</p>
<p>Die Tagesordnung wird an dieser Stelle bekannt gegeben, sobald sie feststeht.</p>
<p>Entsprechend dem <a href="http://www.lda.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=lbm1.c.334233.de&amp;template=lda_entschl">Modus der &#214;ffentlichkeit</a> ist die Sitzung &#246;ffentlich.</p>
<p>Eine rechtzeitige Anmeldung ist aus organisatorischen Gr&#252;nden erforderlich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>PM-SAS: Forsa-Studie &#8211; Bundesb&#252;rger misstrauen Staat wegen fehlender Transparenz</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/24/pm-sas-forsa-studie-bundesbuerger-misstrauen-staat-wegen-fehlender-transparenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=1439</guid>
		<description><![CDATA[Die Vertrauenskrise, der sich die politische Steuerung durch die B&#252;rger ausgesetzt sieht, ist mit mehr Effektivit&#228;t und mehr Transparenz zu &#252;berwinden. Das ergab eine aktuelle repr&#228;sentative Verbraucherstudie von Forsa im Auftrag von SAS Deutschland, einem der weltgr&#246;&#223;ten Softwarehersteller. Dieses Ziel &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/24/pm-sas-forsa-studie-bundesbuerger-misstrauen-staat-wegen-fehlender-transparenz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vertrauenskrise, der sich die politische Steuerung durch die B&#252;rger ausgesetzt sieht, ist mit mehr Effektivit&#228;t und mehr Transparenz zu &#252;berwinden. Das ergab eine aktuelle repr&#228;sentative Verbraucherstudie von Forsa im Auftrag von SAS Deutschland, einem der weltgr&#246;&#223;ten Softwarehersteller.</p>
<p>Dieses Ziel ist &#252;ber die Prinzipien des sogenannten Open Government und Open Data zu erreichen. Hierbei werden nicht-personenbezogene Informationen in Datenform im Internet und ohne Bewertung ver&#246;ffentlicht. 88 Prozent der Befragten bef&#252;rworten eine solche Ver&#246;ffentlichung von Daten im Internet, beispielsweise &#252;ber die Verwendung der Gelder aus dem Konjunkturpaket oder zur Feinstaubbelastung. 81 Prozent glauben, dass die B&#252;rger dadurch mehr am politischen Geschehen teilhaben k&#246;nnten, und 76 Prozent sind sich sicher, dass die Beh&#246;rden dann auch einen st&#228;rkeren Anreiz h&#228;tten, effektiver zu arbeiten. Weiter sind 73 Prozent der Meinung, dass sie die Beh&#246;rden somit besser kontrollieren k&#246;nnen. Erstaunlicherweise spielt das Thema Datenschutz bei nur 16 Prozent der Befragten eine Rolle.</p>
<p>Open Government oder Open Data ist eine Initiative, die der US-amerikanische Pr&#228;sident Barack Obama ins Leben gerufen hat. Hierbei werden die Beh&#246;rden angewiesen, grunds&#228;tzlich alle Daten (mit Ausnahme personenbezogener oder anderweitig gesch&#252;tzter Daten) im Internet zu ver&#246;ffentlichen. Jeder B&#252;rger kann diese Daten einsehen, in einen gewissen Kontext stellen und sie interpretieren. Ziel soll sein, die beh&#246;rdlichen Aufwendungen besser nachvollziehbar zu machen und damit das Vertrauen in den Staat zu st&#228;rken. Im Rahmen der vorgelegten Studie sollte ermittelt werden, welche Meinung die Bundesb&#252;rger zu dem Thema Open Data haben und wie sie einer generellen Ver&#246;ffentlichung von Beh&#246;rdendaten gegen&#252;berstehen. Die Studie wurde im Juni 2010 durchgef&#252;hrt.</p>
<p>&#8220;Open Data ist ein Thema f&#252;r Datenspezialisten. Verwaltungen, die jetzt ihre B&#252;rger einbinden, haben die besten Aussichten auf wirkliche Effizienz- und damit Vertrauensgewinne. Die Chancen standen noch nie besser&#8221;, so Michael Schuster, Direktor Public Sector beim Datenspezialist SAS, Deutschland.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer hat das Schwein bezahlt?</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/20/wer-hat-das-schwein-bezahlt/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 06:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=1435</guid>
		<description><![CDATA[Von Astrid Geisler Merkels Wildschweinessen f&#252;r George W. Bush gilt als &#8220;teuerste Grillparty der Geschichte&#8221;. Wie viel die Sause gekostet hat, sagt keiner. Nun klagt ein H&#228;ftling auf Herausgabe der Rechnungen. Es war ein warmer Sommerabend vor vier Jahren, als &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/20/wer-hat-das-schwein-bezahlt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Astrid Geisler</p>
<p>Merkels Wildschweinessen f&#252;r George W. Bush gilt als &#8220;teuerste Grillparty der Geschichte&#8221;. Wie viel die Sause gekostet hat, sagt keiner. Nun klagt ein H&#228;ftling auf Herausgabe der Rechnungen.</p>
<p>Es war ein warmer Sommerabend vor vier Jahren, als Hubschrauber auf dem kleinen Sportplatz von Trinwillershagen landeten und einen der m&#228;chtigsten M&#228;nner der Welt in dem 700-Einwohnerdorf absetzten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte George W. Bush in ihren l&#228;ndlichen Wahlkreis in Nordvorpommern eingeladen – sie wollte ihm dort ein deftiges Wildschwein vom Grill spendieren und m&#246;glichst viele harmonische Bilder in die Welt schicken.</p>
<p>Doch der Wirt des „Gasthofs zu den Linden“ hatte das Wildschwein f&#252;r den US-Pr&#228;sidenten noch nicht mal aufgespie&#223;t, da ging in Deutschland eine Diskussion um die Kosten dieser „teuersten Grillparty der Geschichte“ los. Denn nicht nur Politiker reisten damals in Merkels Wahlkreis. Auch 12.225 Polizeibeamte aus ganz Deutschland waren in Aktion, um den Staatsbesuch in der Region zwischen Rostock und Stralsund abzusichern. Ein umstrittenes Millionenprojekt.</p>
<p>Am kommenden Freitag nun verhandelt das Schweriner Verwaltungsgericht &#252;ber die Klage eines 39-J&#228;hrigen aus Baden-W&#252;rttemberg, der seit vier Jahren vergeblich Einsicht in die Polizeirechnungen verlangt. Der Kl&#228;ger, ein wegen eines Bank&#252;berfalls zu einer langj&#228;hrigen Haftstrafe plus Sicherheitsverwahrung verurteilter linker Skinhead, beruft sich auf das Informationsfreiheitsgesetz. Dieses neue B&#252;rgerrecht kehrt den Grundsatz des Amtsgeheimnisses um: Akten sollen f&#252;r B&#252;rger nun eigentlich grunds&#228;tzlich zug&#228;nglich sein – von Ausnahmen abgesehen. Doch in der Praxis mauern viele Beh&#246;rden weiter.</p>
<p>Auch das Schweriner Innenministerium weigert sich, die Polizeirechnungen herauszugeben. Es findet, es habe den Informationsanspruch der &#214;ffentlichkeit mit einer groben Auflistung der Polizeikosten l&#228;ngst bedient. 5,7 Millionen Euro wurden dem Land demnach f&#252;r den Gro&#223;einsatz in Rechnung gestellt. Doch mit diesen Angaben will sich der Kl&#228;ger aus der JVA Bruchsal nicht zufrieden geben.</p>
<p>Und der Datenschutzbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Karsten Neumann, unterst&#252;tzt das Anliegen des H&#228;ftlings. Er sei „total optimistisch“, dass der Prozess zugunsten des Kl&#228;gers entschieden werde, sagte Neumann der sonntaz. Die Blockadehaltung des Ministeriums zeuge letztlich auch von „obrigkeitsstaatlichem Denken“  der Beh&#246;rde.</p>
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		<title>taz &#8211; Streit der Woche: Muss der Staat uns alles verraten?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Manuela Heim Wie geheim ist der Terminkalender von Klaus Wowereit oder das Fahrtenbuch von Ursula von der Leyen? Es gibt Informationen, die Politiker lieber nicht ver&#246;ffentlicht wissen wollen. Zu Recht? Wie vertraulich sind Daten &#252;ber Afghanistan-Operationen oder &#252;ber Geldfl&#252;sse &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/17/taz-streit-der-woche-muss-der-staat-uns-alles-verraten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Manuela Heim</p>
<p>Wie geheim ist der Terminkalender von Klaus Wowereit oder das Fahrtenbuch von Ursula von der Leyen? Es gibt Informationen, die Politiker lieber nicht ver&#246;ffentlicht wissen wollen. Zu Recht?</p>
<p>Wie vertraulich sind Daten &#252;ber Afghanistan-Operationen oder &#252;ber Geldfl&#252;sse zwischen Wirtschaftsunternehmen und Ministerien? Gewisse Informationen wollen Beh&#246;rden und Politiker lieber nicht ver&#246;ffentlicht wissen. Seit einigen Jahren haben B&#252;rger zwar mit dem Informationsfreiheitsgesetz eine Handhabe gegen zu viel Geheimniskr&#228;merei, aber die Wirklichkeit sieht anders aus.</p>
<p>Seit 2006 gilt das Informationsfreiheitsgesetz. Danach hat jede Person einen Rechtsanspruch auf den Zugang zu amtlichen Informationen von Bundesbeh&#246;rden. &#196;hnliche Regelungen gibt es auch auf L&#228;nderebene. Der Nachweis eines besonderen Interesses ist nicht notwendig, es gilt: Was amtlich ist, ist auch von &#246;ffentlichem Interesse. Wenn da nicht die vielen Ausnahmen und Barrieren w&#228;ren. Das Einholen von Informationen kostet zum Teil mehrere hundert Euro, nicht selten werden Anfragen mit Hinweis auf Verwaltungsaufwand, Urheberrecht, Sicherheitsbedenken oder Privatsph&#228;re verz&#246;gert oder abgelehnt. N&#228;chste Woche zieht wieder ein Antragsteller vor Gericht, um die Offenlegung der Kosten f&#252;r das Grillfest von George W. Bush und Angela Merkel im Jahr 2006 zu erstreiten.</p>
<p>Trotz dieser Barrieren wurden in der Vergangenheit auch Stimmen laut, denen das letzte von der rot-gr&#252;nen Regierung durchgesetzte Gesetz zu weit geht. So wollte etwa der bayerische Ministerpr&#228;sident Horst Seehofer 2008 – inmitten der Wirtschaftskrise &#8211; erwirken, dass die Daten der Bankenaufsicht vom Informationsfreiheitsgesetz ausgenommen werden. Das Vorhaben scheiterte am Koalitionspartner SPD.</p>
<p>Anderen gehen die Regelungen des Informationsfreiheitsgesetzes nicht weit genug, mehr Transparenz f&#252;hrt aus ihrer Sicht zu einer st&#228;rkeren Demokratisierung der Gesellschaft. So k&#246;nnten doch alle amtlichen Informationen automatisch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung gestellt werden. Nach diesem Prinzip handelt auch die Datenplattform Wikileaks und wirft – etwa mit der Ver&#246;ffentlichung geheimer Afghanistan-Dokumente – gleichzeitig die Frage auf: Gibt es staatliche Geheimnisse, die die &#214;ffentlichkeit nichts angehen? Selbst die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte in Bezug auf die zu ver&#246;ffentlichenden Dokumente, die Namen der Opfer unkenntlich zu machen.</p>
<p>In unserem Streit der Woche laden wir wieder PolitikerInnen, ExpertInnen und LeserInnen zur Diskussion ein. Was meinen Sie: Muss der Staat uns alles verraten?</p>
<p>Lesen Sie die Antworten von Experten, Prominenten und taz.de-Lesern zum Streit der Woche in der sonntaz vom 21./22. August 2010.</p>
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		<title>Freier Informationszugang in Bremen</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/14/freier-informationszugang-in-bremen/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 08:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Claas Hanken Die Bremische B&#252;rgerschaft will in den n&#228;chsten Wochen das Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG) zu einem Informationszugangsgesetz weiterentwickeln und w&#228;re bestimmt f&#252;r die eine oder andere Idee zu weiteren Verbesserung dankbar. Insbesondere gibt es wohl noch Ausbaupotential in Bezug auf &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/14/freier-informationszugang-in-bremen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Claas Hanken</p>
<p>Die Bremische B&#252;rgerschaft will in den n&#228;chsten Wochen das Bremer Informationsfreiheitsgesetz (<a href="http://www.informationsfreiheit-bremen.de/informationsfreiheit.php">BremIFG</a>) zu einem <a href="http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/media.php/13/20100427_1_Bremisches%20Informationsfreiheitsgesetz.pdf">Informationszugangsgesetz</a> weiterentwickeln und w&#228;re bestimmt f&#252;r die eine oder andere Idee zu  weiteren Verbesserung dankbar. Insbesondere gibt es wohl noch  Ausbaupotential in Bezug auf die strukturierte Bereitstellung von nach  IFG freigegebenen Daten.</p>
<p>Die Freie Hansestadt Bremen ist dank des <a href="http://www.informationsregister.bremen.de/">zentralen Informationsregisters f&#252;r Bremen und Bremerhaven</a> anderen Verwaltungen in Sachen Informationsfreiheit einen gro&#223;en  Schritt voraus. In diesem Register werden amtliche Dokumente  bereitgestellt, die nach dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz  (BremIFG) freigegeben sind. Hierbei ver&#246;ffentlicht die Verwaltung sowohl  auf Anfragen hin als auch proaktiv aufgrund der  Ver&#246;ffentlichungspflichten im IFG.</p>
<p>Mir wurde durch die Landesbeauftragte f&#252;r Datenschutz und  Informationsfreiheit und bremen.online best&#228;tigt, dass sich der  urheberrechtliche Schutz an den IFG-Dokumenten auf ein &#196;nderungsverbot  und die Pflicht zur Namensnennung der Beh&#246;rde beschr&#228;nkt (wohl  Behandlung als “amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur  allgemeinen Kenntnisnahme ver&#246;ffentlicht worden sind” gem&#228;&#223; <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html">§ 5 UrhG</a>).</p>
<p>Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften, auf die im Informationsregister verwiesen wird, stehen leider nur unter <a href="http://bremen.beck.de/?typ=impressum">restriktiveren Bedingungen im Gesetzesportal</a> bereit, da die konsolidierten Fassungen durch den Verlag C.H. Beck erstellt werden.</p>
<p>Unter den Dokumenten im Register sind mehr als 1.000 PDFs aus Senat,  Deputation und Aussch&#252;ssen. Die Ver&#246;ffentlichung von elektronischen  Dokumenten im Informationsregister ist in Bremen heute nichts  Ungew&#246;hnliches mehr.</p>
<p>Drei&#223;ig im Register aufgef&#252;hrte Gesch&#228;ftsverteilungs-, Organisations-  und Aktenpl&#228;ne liegen allerdings nur in Papierform vor und lassen sich  in der entsprechenden Beh&#246;rde vor Ort einsehen.</p>
<p>Das Informationsfreiheitsgesetz k&#246;nnte in einem n&#228;chsten Schritt als  Katalysator f&#252;r die offene Bereitstellung von Verwaltungsdaten wirken.</p>
<p>Bisher werden im IFG-Register &#252;berwiegend zum Lesen aufbereitete PDFs  ver&#246;ffentlicht, deren Inhalte teilweise nicht ohne  Texterkennungs-Einsatz f&#252;r Rechner auslesbar sind (es wurden zahlreiche  Scans in Faxqualit&#228;t eingestellt).<br />
In Dokumenten enthaltene Daten sind derzeit nicht mit  Zusatzinformationen zum maschinellen Auslesen und Verlinkungen versehen.  Daher ist eine strukturierte Zusammenstellung enthaltener Daten nahezu  unm&#246;glich.</p>
<p>Die offene Bereitstellung von Daten mit Geobezug ist f&#252;r verkn&#252;pfende  Anwendungen besonders spannend und sollte vorangetrieben werden. (Als  positives Beispiel kann ein Dokument mit Gauss-Kr&#252;ger-Koordinaten f&#252;r <a href="http://www.umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Flugschutzzonen.pdf">Flugl&#228;rmschutzzonen</a> im Informationsregister genannt werden.</p>
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		<title>Swisttal (NRW): Einsicht in Unterlagen &#252;ber Baulandbedarf beantragt</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 08:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Einsicht in die bei der Swisttaler Gemeindeverwaltung vorliegenden Unterlagen zur Ermittlung des k&#252;nftigen Baulandbedarfs in Swisttal bittet die B&#252;rgerinitiative &#8220;Wir f&#252;r Swisttal&#8221; in einem von Norbert Dippel und Hans-Theodor Dingler im Namen der Initiative an B&#252;rgermeister Maack gerichteten Schreiben. &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/08/14/swisttal-nrw-einsicht-in-unterlagen-ueber-baulandbedarf-beantragt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Einsicht in die bei der Swisttaler Gemeindeverwaltung vorliegenden Unterlagen zur Ermittlung des k&#252;nftigen Baulandbedarfs in Swisttal bittet die B&#252;rgerinitiative &#8220;Wir f&#252;r Swisttal&#8221; in einem von Norbert Dippel und Hans-Theodor Dingler im Namen der Initiative an B&#252;rgermeister Maack gerichteten Schreiben.</p>
<p>Sie st&#252;tzen sich dabei auf das Informationsfreiheitsgesetz, das Beh&#246;rden zu Ausk&#252;nften an B&#252;rger verpflichtet und ihnen auch das Recht auf Akteneinsicht einr&#228;umt.<br />
&#8220;Im Gemeindeentwicklungskonzept fehlt in Bezug auf die Ausweisung von neuem Bauland nicht nur ein nachvollziehbares Rechenmodell, sondern es fehlt auch eine transparente und vollst&#228;ndige Darstellung der in das Rechenmodell einflie&#223;enden und angenommenen Parameter wie etwa Entwicklungsbedarf, Auflockerungsbedarf, Wohnfl&#228;chenbedarf f&#252;r Eigent&#252;mer und Miethaushalte, Baudichte etc.&#8221;, hei&#223;t es in dem Schreiben.</p>
<p>Man wolle daher Einsicht in Unterlagen hinsichtlich des Rechenmodells und sonstiger Vorgaben f&#252;r die Planer sowie dazu evtl. vorliegender Gutachten und gemeindeeigener Unterlagen wie Ausschussvorlagen, Protokolle u.a. nehmen.<br />
Der im neuen Gemeindeentwicklungskonzept ausgewiesene Bedarf von 25 bis 45 Hektar Bruttobauland, was dem Neubau von ca. 600 &#8211; 1.000 H&#228;usern entspreche, sei f&#252;r die Initiative angesichts des bereits genehmigten und bisher leer stehenden Baulands von 30 Hektar nicht nachvollziehbar. Dies gelte umso mehr, als im Gemeindeentwicklungskonzept eine r&#252;ckl&#228;ufige oder zumindest stagnierende Bev&#246;lkerungsentwicklung in Swisttal sowie die Gefahr von &#220;beralterung, Wanderverlusten bei jungen Menschen und zunehmenden Leerst&#228;nden in den Ortskernen durch Konzentration auf Neubaugebiete festgestellt werde.<br />
&#8220;Durch Fehlplanungen w&#252;rde nicht nur der Erholungswert unserer sch&#246;nen Landschaft durch weitere Bodenversiegelung beeintr&#228;chtigt, sondern wir als Swisttaler w&#228;ren auch in unserem heutigen Verm&#246;gen betroffen&#8221;, betonte Dippel.</p>
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