<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Informationsfreiheitsgesetz &#187; BaFin</title>
	<atom:link href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/category/bafin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 13:37:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Hessischer VGH: BAFin muss Unterlagen &#252;ber beaufsichtigte Finanzdienstleitungsinstitute vorlegen</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/03/09/hessischer-vgh-bafin-muss-unterlagen-ueber-beaufsichtigte-finanzdienstleitungsinstitute-vorlegen/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/03/09/hessischer-vgh-bafin-muss-unterlagen-ueber-beaufsichtigte-finanzdienstleitungsinstitute-vorlegen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=1234</guid>
		<description><![CDATA[Pressemitteilung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 9. M&#228;rz 2010: Der 6. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat mit einem Beschluss vom 2. M&#228;rz 2010 die Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) dazu verpflichtet, Unterlagen vorzulegen, die amtliche Informationen &#252;ber ein von der BAFin beaufsichtigtes &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/03/09/hessischer-vgh-bafin-muss-unterlagen-ueber-beaufsichtigte-finanzdienstleitungsinstitute-vorlegen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 9. M&#228;rz 2010:</p>
<p>Der 6. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat mit einem Beschluss vom 2. M&#228;rz 2010 die Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) dazu verpflichtet, Unterlagen vorzulegen, die amtliche Informationen &#252;ber ein von der BAFin beaufsichtigtes Finanzdienstleistungsinstitut enthalten. Hintergrund ist die Klage einer Privatperson, die Einsicht in diese Unterlagen begehrt, um gegen das Institut, dem sie Spekulationsgesch&#228;fte zu ihren Lasten vorwirft, zivilrechtlich vorgehen zu k&#246;nnen. Der Kl&#228;ger beruft sich auf das Informationsfreiheitsgesetz, das Bundesbeh&#246;rden unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen und Einschr&#228;nkungen dazu verpflichtet, jedermann Zugang zu amtlichen Informationen zu gew&#228;hren.</p>
<p>Die BAFin hatte den Zugang zu den Informationen insgesamt verweigert, weil sie bef&#252;rchtet, dass bei Gew&#228;hrung des Informationszugangs die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute ihre freiwillige Zusammenarbeit mit der Beh&#246;rde einstellen oder einschr&#228;nken k&#246;nnten und deshalb der Kontrollauftrag der Beh&#246;rde nachteilig beeinflusst werden k&#246;nne. Weiterhin hat sich die BAFin darauf berufen, dass die Unterlagen, in die Einsicht genommen werden soll, Gesch&#228;fts- und Betriebsgeheimnisse des betroffenen Instituts, personenbezogene Daten und eine Vielzahl weiterer geheimhaltungsbed&#252;rftiger Daten enthielten, die vor Gew&#228;hrung des Zugangs geschw&#228;rzt oder anonymisiert werden m&#252;ssten. Bei einem gesch&#228;tzten Umfang des aufzubereitenden Aktenmaterials von 7.500 Seiten sei der notwendige Verwaltungsaufwand unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig.</p>
<p>Diese Einw&#228;nde greifen nach Auffassung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs nicht durch. Die von der BAFin ge&#228;u&#223;erte allgemeine Bef&#252;rchtung einer nachlassenden Kooperationsbereitschaft gen&#252;ge zum Ausschluss des geltend gemachten Informationszugangsanspruchs nicht. Auch auf einen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Verwaltungsaufwand k&#246;nne sich die Beh&#246;rde nicht berufen. Das Zugangsgesuch habe einen f&#252;r die Beh&#246;rde &#252;blichen Umfang.</p>
<p>Ob und in welchem Umfang der Kl&#228;ger tats&#228;chlich Einblick in die von dem Gericht angeforderten Unterlagen erh&#228;lt, h&#228;ngt davon ab, inwieweit diese Unterlagen geheimhaltungsbed&#252;rftige Informationen enthalten, die kraft Gesetzes vom Informationszugang ausgeschlossen sind. Dies muss in einem weiteren Verfahrensschritt vom Gericht &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
<p>Der Beschluss ist unanfechtbar.</p>
<p>Aktenzeichen: 6 A 1684/08</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/03/09/hessischer-vgh-bafin-muss-unterlagen-ueber-beaufsichtigte-finanzdienstleitungsinstitute-vorlegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwaltungsgericht Frankfurt am Main weist Klage auf Verpflichtung der BaFin zu Ausk&#252;nften &#252;ber die Hypo Real Estate Holding AG ab</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/06/17/verwaltungsgericht-frankfurt-am-main-weist-klage-auf-verpflichtung-der-bafin-zu-auskuenften-ueber-die-hypo-real-estate-holding-ag-ab/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/06/17/verwaltungsgericht-frankfurt-am-main-weist-klage-auf-verpflichtung-der-bafin-zu-auskuenften-ueber-die-hypo-real-estate-holding-ag-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=872</guid>
		<description><![CDATA[Die Kl&#228;gerin ist eine &#252;berregionale Rechtsanwaltskanzlei, die Schadensersatzanspr&#252;che ihrer Mandanten gegen&#252;ber der Beigeladen, der Hypo Real Estate Holding AG (HRE), geltend macht. Mit Schreiben vom 05.02.2008 beantragte die Kl&#228;gerin gegen&#252;ber der Beklagten, der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht, Auskunft, ob ein Verfahren &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/06/17/verwaltungsgericht-frankfurt-am-main-weist-klage-auf-verpflichtung-der-bafin-zu-auskuenften-ueber-die-hypo-real-estate-holding-ag-ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kl&#228;gerin ist eine &#252;berregionale Rechtsanwaltskanzlei, die Schadensersatzanspr&#252;che ihrer Mandanten gegen&#252;ber der Beigeladen, der Hypo Real Estate Holding AG (HRE), geltend macht.</p>
<p>Mit Schreiben vom 05.02.2008 beantragte die Kl&#228;gerin gegen&#252;ber der Beklagten, der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht, Auskunft, ob ein Verfahren gegen die Beigeladene wegen Versto&#223;es gegen Ver&#246;ffentlichungspflichten gef&#252;hrt werde und wenn ja, welchen Stand und Inhalt dieses Verfahren habe. Dar&#252;ber hinaus begehrte die Kl&#228;gerin Akteneinsicht in weitere Unterlagen. Die Kl&#228;gerin st&#252;tzte ihren Antrag auf Informationszugang auf das Informationsfreiheitsgesetz.</p>
<p>Die begehrten Informationen ben&#246;tige sie f&#252;r die Pr&#252;fung von Schadensersatzanspr&#252;chen ihrer Mandantschaft gegen die Beigeladene sowie deren Organe. Ferner pr&#252;fe sie Schadensersatzanspr&#252;che wegen unrichtiger Darstellung der Verm&#246;genslage und bereite die Wahrnehmung von Aktion&#228;rsrechten ihrer Mandantschaft in der n&#228;chsten Hauptversammlung der Beigeladenen vor. Der Beklagte teilte der Kl&#228;gerin darauf hin mit Bescheid vom 12.03.2008 mit, dass ein Verfahren wegen m&#246;glicher Verst&#246;&#223;e gegen die Pflicht zur unverz&#252;glichen Ver&#246;ffentlichung von Insiderinformationen (ad hoc-Pflicht) anh&#228;ngig sei und lehnte den Antrag im &#220;brigen ab. Den hiergegen eingelegten Widerspruch wies die Beklagte mit Widerspruchsbescheid vom 17.07.2008 unter Hinweis auf ihre Verschwiegenheitspflicht zur&#252;ck und f&#252;hrte erg&#228;nzend aus, dass die Herausgabe der begehrten Informationen auch nachteilige Auswirkungen auf ihre Kontroll- und Aufsichtsaufgaben h&#228;tte. Mit der am 18.08.2008 erhobenen Klage begehrt die Kl&#228;gerin die Verpflichtung der Beklagten zur Herausgabe der beantragten Informationen. Sie tr&#228;gt vor, es handele sich nicht um geheimhaltungsbed&#252;rftige Tatsachen. Selbst wenn eine Verschwiegenheitspflicht vorliege, stehe diese nicht generell einer Weitergabe von Informationen entgegen. Es sei dann Akteneinsicht in die Aktenbestandteile zu gew&#228;hren, die nicht einem Gesch&#228;fts- und Betriebsgeheimnis unterfielen und dem Schutz personenbezogener Daten ber&#252;cksichtigten. Auch sei nicht ersichtlich, dass die begehrte Akteneinsicht nachteilige Auswirkungen auf die Kontroll- oder Aufsichtsaufgaben der Beklagten haben k&#246;nne. Die Beklagte und die beigeladene Hypo Real Estate Holding AG sind der Klage entgegengetreten und verweisen auf die Verschwiegenheitspflichten der BaFin.</p>
<p>Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main hat mit Urteil vom heutigen Tage die Klage abgewiesen. Dem von der Kl&#228;gerin begehrten Informationszugang stehe bereits entgegen, dass ein Teil der einschl&#228;gigen Akten zum die Hypo Real Estate betreffenden strafrechtlichen Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft M&#252;nchen abgegeben worden seien und daher der Ausschlussgrund des § 3 Nr. 1 Buchst. g) des Informationsfreiheitsgesetzes eingreife.</p>
<p>Im &#220;brigen stehe dem Anliegen der Kl&#228;gerin der Einwand des unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Verwaltungsaufwands entgegen, da der einschl&#228;gige Aktenbestand ca. 10.000 Seiten umfasse.</p>
<p>Die Kammer hat die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht und die Berufung zum Hessischen Verwaltungsgerichtshof wegen grunds&#228;tzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen.<br />
Az.: 7 K 2282/08.F(3)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/06/17/verwaltungsgericht-frankfurt-am-main-weist-klage-auf-verpflichtung-der-bafin-zu-auskuenften-ueber-die-hypo-real-estate-holding-ag-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bayerischer Landtag zur &#196;nderung des Informationsfreiheitsgesetzes</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/05/07/bayerischer-landtag-zur-aenderung-des-informationsfreiheitsgesetzes/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/05/07/bayerischer-landtag-zur-aenderung-des-informationsfreiheitsgesetzes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 04:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=798</guid>
		<description><![CDATA[Bayerischer Landtag am 7. Mai 2009: Dringlichkeitsantrag der Abgeordneten Franz Maget, Franz Schindler, Annette Karl u.a. und Fraktion (SPD) - Keine Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes - Drs. 16/527, 16/1201 (A) Im federführenden Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz waren Berichterstatter: &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/05/07/bayerischer-landtag-zur-aenderung-des-informationsfreiheitsgesetzes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bayerischer Landtag am 7. Mai 2009:</p>
<p><strong>Dringlichkeitsantrag</strong> der Abgeordneten Franz Maget, Franz Schindler, Annette Karl u.a. und Fraktion (SPD)<br />
- Keine Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes -<br />
Drs. <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/wp-content/uploads/2009/05/16-527.pdf">16/527</a>, <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/wp-content/uploads/2009/05/16-1201.pdf">16/1201</a> (A)</p>
<p>Im federführenden Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz waren<br />
Berichterstatter: Markus Rinderspacher<br />
Mitberichterstatterin: Petra Guttenberger</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/05/07/bayerischer-landtag-zur-aenderung-des-informationsfreiheitsgesetzes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bankenaufsicht: Akten bleiben offen</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/03/24/bankenaufsicht-akten-bleiben-offen/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/03/24/bankenaufsicht-akten-bleiben-offen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 04:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=758</guid>
		<description><![CDATA[Von Klaus Ott Wortreich und vehement haben sich in den vergangenen Wochen f&#252;hrende Vertreter des deutschen Geldgewerbes &#252;ber zu viel Transparenz beklagt. Bankenverb&#228;nde waren im Bundestag und im Finanzministerium vorstellig geworden, um sich gegen neugierige Verbraucher und Aktion&#228;re zu wehren, &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/03/24/bankenaufsicht-akten-bleiben-offen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Klaus Ott</p>
<p>Wortreich und vehement haben sich in den vergangenen Wochen f&#252;hrende Vertreter des deutschen Geldgewerbes &#252;ber zu viel Transparenz beklagt. Bankenverb&#228;nde waren im Bundestag und im Finanzministerium vorstellig geworden, um sich gegen neugierige Verbraucher und Aktion&#228;re zu wehren, die zu viel wissen wollen. Man sorge sich um das Bank- und Gesch&#228;ftsgeheimnis, lie&#223;en Abgesandte der Verb&#228;nde und der Deutschen Bank wissen. Ziel der Interventionen: Das Recht der B&#252;rger auf Akteneinsicht bei der Bankenaufsicht, das seit vier Jahren besteht und flei&#223;ig genutzt wird, sollte ausgehebelt werden. Zuerst sah es so aus, als wolle die Politik da mitspielen. Doch nun steht fest, dass dies erst einmal nicht geschieht.</p>
<p>&#8220;Wir werden das Recht der B&#252;rger auf Informationen bei den Finanzbeh&#246;rden nicht verw&#228;ssern&#8221;, sagte der Finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Hans-Ulrich Kr&#252;ger, der S&#252;ddeutschen Zeitung. &#8220;Mit der SPD wird es das nicht geben.&#8221; Damit ist das Vorhaben von Bayerns CSU/FDP-Regierung, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu Gunsten der Banken und zu Lasten der B&#252;rger zu &#228;ndern, zumindest f&#252;r diese Legislaturperiode gestorben. Bayerns Regierung hatte via Bundesrat einen entsprechenden Versto&#223; unternommen, der angesichts des Versagens vieler Banken sogar in CSU-Kreisen als &#8220;politisch instinktlos&#8221; bezeichnet worden war.</p>
<p>Das vor vier Jahren von der damaligen rot-gr&#252;nen Regierungskoalitionen durchgesetzte IFG, das B&#252;rgern grunds&#228;tzlich ein Recht auf Akteneinsicht bei den Beh&#246;rden gew&#228;hrt, sollte nicht l&#228;nger f&#252;r das Bankenaufsichtsamt Bafin in Bonn und die Bundesbank in Frankfurt gelten. Bafin und Bundesbank kontrollieren gemeinsam das Finanzgewerbe. Die Bafin hatte erkl&#228;rt, die bereits in mehr als 500 F&#228;llen beantragte Akteneinsicht erschwere ihre Aufsicht und sei ein &#8220;unverh&#228;ltnism&#228;&#223;iger Verwaltungsaufwand&#8221;. Oftmals mussten sich Verbraucher, die sich von ihren Banken get&#228;uscht f&#252;hlen und auf Schadenersatz klagen, die Akteneinsicht bei Gericht erst erstreiten.</p>
<p>Der SPD-Abgeordnete Kr&#252;ger sagte, es sei &#8220;neben der Sache&#8221;, die Bankenaufsicht vom IFG auszunehmen, wie das sonst nur noch beim Bundesnachrichtendienst (BND) der Fall sei. Bei einer Anh&#246;rung im Bundestag hatte sich auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar gegen eine Ausnahme f&#252;r das Geldgewerbe gewehrt. Die Bankenaufsicht m&#252;sse sich eine &#246;ffentliche Kontrolle gefallen lassen und d&#252;rfe kein &#8220;Kuschelorgan&#8221; f&#252;r die Kreditinstitute sein, sagte Schaar. Er verwies auch darauf, dass das IFG sowieso schon eine Sonderregel enthalte. Betriebsgeheimnisse seien vor der Akteneinsicht gesch&#252;tzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/03/24/bankenaufsicht-akten-bleiben-offen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PM-JuLis Bayern: Keine Beschneidung der Informationsfreiheit unter Mithilfe des Freistaats Bayern</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/15/pm-julis-bayern-keine-beschneidung-der-informationsfreiheit-unter-mithilfe-des-freistaats-bayern/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/15/pm-julis-bayern-keine-beschneidung-der-informationsfreiheit-unter-mithilfe-des-freistaats-bayern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 09:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Die Jungen Liberalen Bayern lehnen die vom Freistaat Bayern im Bundesrat eingebrachte und dort beschlossene Ver&#228;nderung des Informationsfreiheitsgesetzes ab. Durch die Gesetzesver&#228;nderung soll es zuk&#252;nftig B&#252;rgern, Journalisten oder Wissenschaftlern nicht mehr m&#246;glich sein, Akteneinsicht bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungen (BaFin) &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/15/pm-julis-bayern-keine-beschneidung-der-informationsfreiheit-unter-mithilfe-des-freistaats-bayern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.julis-bayern.de" target="_blank">Jungen Liberalen Bayern</a> lehnen die vom Freistaat Bayern im Bundesrat eingebrachte und dort beschlossene Ver&#228;nderung des Informationsfreiheitsgesetzes ab. Durch die Gesetzesver&#228;nderung soll es zuk&#252;nftig B&#252;rgern, Journalisten oder Wissenschaftlern nicht mehr m&#246;glich sein, Akteneinsicht bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungen (BaFin) und der Bundesbank zu erhalten. Die Jungen Liberalen Bayern fordern in ihrem <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/wp-content/uploads/2009/02/a19.pdf">Antrag</a> die FDP &#8211; Bayern auf, das Gesetz im Deutschen Bundestag abzulehnen.<br />
&#8220;Informationsfreiheit ist ein Recht aller B&#252;rger, der freien Presse und der freien Wissenschaft&#8221;, erkl&#228;rt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Bayern, René WENDLAND in F&#252;rth. &#8220;Wenn man der freien B&#252;rgergesellschaft das Recht zur Einsicht der Akten bei der BaFin und Bundesbank nimmt, so nimmt man unseren B&#252;rgern die M&#246;glichkeit zur Information und unserer Demokratie ihre M&#246;glichkeit zur Kontrolle&#8221;, so Wendland.</p>
<p>&#8220;Wir wollen nicht zulassen, dass m&#246;glicherweise Vorg&#228;nge bei der BayernLB vertuscht werden. Das Handeln der Verantwortlichen muss klar aufgekl&#228;rt werden, egal wem es dabei an den Kragen geht&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/15/pm-julis-bayern-keine-beschneidung-der-informationsfreiheit-unter-mithilfe-des-freistaats-bayern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schaar kritisiert geplante Einschr&#228;nkung des Informationsfreiheitsgesetzes</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/14/schaar-kritisiert-geplante-einschraenkung-des-informationsfreiheitsgesetzes/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/14/schaar-kritisiert-geplante-einschraenkung-des-informationsfreiheitsgesetzes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 09:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=594</guid>
		<description><![CDATA[Schaar kritisierte Pl&#228;ne, das Informationsfreiheitsgesetz einzuschr&#228;nken und B&#252;rgern keine Akteneinsicht mehr bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu gew&#228;hren. &#8220;Ich halte davon &#252;berhaupt nichts&#8221;, sagte der Datensch&#252;tzer. Den Finanzbeh&#246;rden warf er mangelndes Verst&#228;ndnis f&#252;r Transparenz vor. Sie t&#228;ten sich damit &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/14/schaar-kritisiert-geplante-einschraenkung-des-informationsfreiheitsgesetzes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaar kritisierte Pl&#228;ne, das Informationsfreiheitsgesetz einzuschr&#228;nken und B&#252;rgern keine Akteneinsicht mehr bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu gew&#228;hren. &#8220;Ich halte davon &#252;berhaupt nichts&#8221;, sagte der Datensch&#252;tzer. Den Finanzbeh&#246;rden warf er mangelndes Verst&#228;ndnis f&#252;r Transparenz vor. Sie t&#228;ten sich damit schwerer als andere &#246;ffentliche Stellen. &#8220;Gerade in Zeiten der Finanzkrise brauchen wir mehr Transparenz und zwar auch im Hinblick auf das T&#228;tigwerden von solchen Aufsichtsbeh&#246;rden&#8221;, forderte Schaar. &#8220;Denn der B&#252;rger fragt sich nat&#252;rlich: Was haben diese Aufsichtsbeh&#246;rden denn tats&#228;chlich getan, um bestimmte Entwicklungen zu erkennen und dagegen vorzugehen?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/wp-content/uploads/2009/02/drk_20090214_0651_957832f6.mp3">Das Deutschlandradio-Interview als MP3</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/14/schaar-kritisiert-geplante-einschraenkung-des-informationsfreiheitsgesetzes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/wp-content/uploads/2009/02/drk_20090214_0651_957832f6.mp3" length="2955776" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Bayern will Informationsfreiheitsgesetz des Bundes beschneiden</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/13/bayern-will-informationsfreiheitsgesetz-des-bundes-beschneiden/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/13/bayern-will-informationsfreiheitsgesetz-des-bundes-beschneiden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 00:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=653</guid>
		<description><![CDATA[Von Ralph Schweinfurth Dem Anlegerschutz in Deutschland droht eine weitere Niederlage. Denn auf Betreiben der bayerischen Staatsregierung soll das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes (IFG) beschnitten werden. Das bedeutet, dass geprellte Kapitalanleger die amtlichen Akten der Finanzaufsicht nicht mehr einsehen k&#246;nnen. Doch &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/13/bayern-will-informationsfreiheitsgesetz-des-bundes-beschneiden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ralph Schweinfurth</p>
<p>Dem Anlegerschutz in Deutschland droht eine weitere Niederlage. Denn auf Betreiben der bayerischen Staatsregierung soll das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes (IFG) beschnitten werden. Das bedeutet, dass geprellte Kapitalanleger die amtlichen Akten der Finanzaufsicht nicht mehr einsehen k&#246;nnen. Doch diese Akteneinsicht w&#228;re dringend notwendig, um Schadenersatz einklagen zu k&#246;nnen. Es geht nicht nur um gesch&#228;digte Kleinanleger von Hypo Real Estate, EM.TV oder Comroad. Auch institutionelle Anleger, die gro&#223;e Summen in Aktien von b&#246;rsennotierten Unternehmen anlegen, haben ein Interesse an Schadenersatz, erkl&#228;rt Deutschlands renommierter Kapitalanlagerechtler Andreas Tilp aus Kirchentellinsfurt bei T&#252;bingen der Staatszeitung. Bef&#252;rworter und Motor der Beschneidung des Informationsfreiheitsgesetzes ist der bayerische Bankenverband. „Hintergrund f&#252;r unseren Vorsto&#223; ist der Abbau von B&#252;rokratie“, sagt dessen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer G&#252;nther Picker. Er kann keinen Sinn im IFG f&#252;r den Verbraucher erkennen, denn 99 Prozent der Akten m&#252;ssten geschw&#228;rzt werden, da sie Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnisse enthielten. „F&#252;r den gesch&#228;digten Kleinanleger ist somit gar nichts gewonnen“, meint Picker.</p>
<p>Aber das ganze Verfahren verursache hohe Kosten, denn ein Mitarbeiter der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) m&#252;sse h&#246;chst konzentriert pro Anfrage bis zu 1000 Seiten Akten genau durcharbeiten und die entsprechenden Stellen unleserlich machen. „Da muss die BaFin zus&#228;tzliches Personal einstellen, und der Steuerzahler zahlt es“, so Picker, der eine Antragsflut auf die BaFin zukommen sieht. Dieses Argument l&#228;sst Wolfgang Gerke, Pr&#228;sident des Bayerischen Finanz Zentrums, nicht gelten: „Wenn jemand Akteneinsicht beantragt, muss er die Kosten daf&#252;r selbst tragen.“ Denn ein externer Wirtschaftspr&#252;fer muss die Akten der BaFin schw&#228;rzen. „Allein schon wegen der Kosten wird es zu keiner Antragsflut kommen“, sagt Gerke. Kapitalanlagenrechtler Tilp sieht im Schw&#228;rzen der BaFin-Akten genau des Pudels Kern. „Wir haben derzeit drei Urteile des Verwaltungsgerichts Frankfurt erstritten, die aber noch nicht rechtskr&#228;ftig sind.“</p>
<p>F&#252;r Tilp und seine Mandanten wird es nun entscheidend, welche Daten in den Akten unkenntlich gemacht werden m&#252;ssen. Seiner Ansicht nach haben Kapitalanleger in Deutschland sowieso einen sehr schlechten Stand. „Der Gesetzgeber will zwar, dass im Sinn des Verbraucherschutzes der Kapitalanleger gesch&#252;tzt wird, aber wir haben in Deutschland die schlechtesten Verj&#228;hrungsfristen, keinen effektiven kollektiven Rechtschutz und eine gegen die Kapitalanleger gerichtete Beweislast“, erl&#228;utert Tilp. Deshalb spricht er inzwischen von einer „Sch&#228;digerindustrie“, die es in der Bundesrepublik gibt. „In der Fachliteratur spricht man von der rationalen Apathie des Opfers. Im Fall von Telekomaktien hei&#223;t das zum Beispiel, dass ein Kleinanleger, der 6000 Euro verloren hat, nichts unternimmt, weil die Kosten, die ein Prozess kosten w&#252;rde, weitaus teurer k&#228;me.“ Tilp sieht auch in den deutschen Gerichtskosten eine sehr abschreckende Wirkung. „Bei einem Streitwert von 30 Millionen Euro fallen allein f&#252;r die erste Instanz 273 000 Euro Gerichtskosten f&#252;r den Kl&#228;ger an. In Italien w&#228;ren es lediglich 1200 Euro und in Frankreich sogar nur 500 Euro“, verdeutlicht der Anwalt. Insofern w&#228;re eine Einschr&#228;nkung des Informationsfreiheitsgesetzes ein weiterer Schlag gegen den Verbraucherschutz in Deutschland. Aus Kreisen der BaFin, die sich selbst zu solchen geplanten Gesetzes&#228;nderungen offiziell nicht &#228;u&#223;ern darf, war zu h&#246;ren, dass der Vorsto&#223; Bayerns gerade zum jetzigen Zeitpunkt der globalen Finanzmarktkrise nicht unbedingt zu mehr Transparenz f&#252;hrt. „Die bayerische Bundesratsinitiative zur Anpassung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG), die noch auf &#220;berlegungen der alten Staatsregierung zur&#252;ckgeht und auch von der weit &#252;beriwegenden Mehrheit der Bundesl&#228;nder im Bundesrat unterst&#252;tzt wurde, dient alleine dazu, die Finanzaufsicht zu st&#228;rken“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP).</p>
<p>F&#252;r eine effektive Finanzaufsicht m&#252;sse der Informationsaustausch zwischen Banken und Aufsicht offen und reibungslos funktionieren. Au&#223;erdem ben&#246;tigen laut Zeil die BaFin und die Deutsche Bundesbank gerade in der gegenw&#228;rtigen globalen Finanzmarktkrise alle verf&#252;gbaren Kr&#228;fte f&#252;r ihre Kernaufgaben. Im IFG ist derzeit vorgesehen, sensible Daten zum Schutz der Rechte Dritter zu schw&#228;rzen. In den teilweise sehr umfangreichen Aufsichtsakten ist das Schw&#228;rzen jedoch arbeits- und kostenintensiv und kaum praktikabel. Zudem kann es dabei zu kaum vermeidbaren Verst&#246;&#223;en gegen das Bankgeheimnis und den Datenschutz kommen, die zu Haftungsanspr&#252;chen gegen&#252;ber der Finanzaufsicht f&#252;hren. All das kann eine effektive Aufsicht beeintr&#228;chtigen. „Das Recht der B&#252;rger auf Informationsfreiheit und damit auf Akteneinsicht ist selbstverst&#228;ndlich ein hohes Gut. Deshalb sollten jetzt im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens im Bundestag alle Gesichtspunkte zwischen einer effektiven Aufsicht und dem allgemeinen Informationswunsch der B&#252;rger abgewogen werden“, meint Zeil. Hierzu habe die Anh&#246;rung im Finanzausschuss des Bundestags einen Beitrag geleistet. Der Vorsitzende des Rechtsausschusses des Landtags, Franz Schindler (SPD), h&#228;lt das Ansinnen der Staatsregierung f&#252;r ungeheuerlich. Wieder einmal stehe die Staatsregierung nicht auf Seiten der Verbraucher und Gesch&#228;digten, sondern erwecke sie den Anschein, als wolle sie Kapitalanlagebetr&#252;ger sch&#252;tzen. Schindler verlangt von der Staatsregierung einen Bericht &#252;ber ihre Bem&#252;hungen, das Informationfreiheitsgesetz des Bundes zu beschneiden und k&#252;ndigt an, in den n&#228;chsten Wochen erneut einen Gesetzentwurf f&#252;r ein eigenes bayerisches IFG einzubringen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/13/bayern-will-informationsfreiheitsgesetz-des-bundes-beschneiden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verbraucherzentrale Bundesverband: Mit Maulkorb aus der Finanzkrise?</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/11/verbraucherzentrale-bundesverband-mit-maulkorb-aus-der-finanzkrise/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/11/verbraucherzentrale-bundesverband-mit-maulkorb-aus-der-finanzkrise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 10:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=489</guid>
		<description><![CDATA[Die Auskunftspflicht der Bundesanstalt f&#252;r Finanzaufsicht (Bafin) muss ausgeweitet anstatt abgeschafft werden. Dies fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anl&#228;sslich einer Anh&#246;rung im Deutschen Bundestag diesen Mittwoch. &#8220;Die richtige Antwortet auf die Finanzkrise lautet mehr und nicht weniger Transparenz. Wer der &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/11/verbraucherzentrale-bundesverband-mit-maulkorb-aus-der-finanzkrise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auskunftspflicht der Bundesanstalt f&#252;r Finanzaufsicht (Bafin) muss ausgeweitet anstatt abgeschafft werden. Dies fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anl&#228;sslich einer Anh&#246;rung im Deutschen Bundestag diesen Mittwoch. &#8220;Die richtige Antwortet auf die Finanzkrise lautet mehr und nicht weniger Transparenz. Wer der Finanzaufsicht jetzt einen Maulkorb verpassen will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt&#8221;, erkl&#228;rt Vorstand Gerd Billen. Der Bundesrat will auf Initiative Bayerns das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gegen&#252;ber der Finanzaufsicht ausschlie&#223;en.<br />
Ein wesentlicher Grund f&#252;r die aktuelle Finanzkrise ist nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes mangelnde Transparenz auf den M&#228;rkten. Die Bafin sollte daher den Auftrag erhalten, die &#214;ffentlichkeit zu warnen, wenn ihr Erkenntnisse &#252;ber gravierendes Fehlverhalten von Anbietern vorliegen. Zudem muss sie Pr&#252;fberichte zumindest prozess&#246;ffentlich machen, damit sich gesch&#228;digte Anleger in einem Gerichtsverfahren auf diese st&#252;tzen k&#246;nnen. Der Bundesrat will dagegen die Auskunftspflicht der Finanzaufsicht abschaffen. Im Rahmen der Umsetzung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie soll die Anwendbarkeit des IFG gegen&#252;ber der Bafin ausgeschlossen werden. In der Folge verl&#246;ren Verbraucher und Verb&#228;nde das Recht, bei der Aufsicht harte Fakten abzufragen. &#8220;Diese Initiative entm&#252;ndigt die Verbraucher und setzt in Sachen Krisenbew&#228;ltigung v&#246;llig falsche Signale. Dass sie ausgerechnet vom ehemaligen Verbraucherminister Horst Seehofer stammt, ist doppelt &#228;rgerlich&#8221;, so Billen.</p>
<p>Im Januar 2008 hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt/M. festgestellt, dass die Bafin nach dem IFG grunds&#228;tzlich auskunftspflichtig ist. Ausnahmen vom Gesetz f&#252;r Finanzbeh&#246;rden gelten demnach nur f&#252;r Steuer- und Abgabebeh&#246;rden, nicht f&#252;r die Marktaufsicht. Bei Wegfall der Informationspflicht w&#252;rden aufgrund des geltenden Beweisrechts die Chancen f&#252;r Verbraucher noch geringer, erfolgreich Schadensersatzanspr&#252;che gegen Anbieter geltend zu machen. Auch die generalpr&#228;ventive Wirkung einer derartigen Transparenz w&#252;rde entfallen. &#8220;Dies w&#252;rde der organisierten Verantwortungslosigkeit T&#252;r und Tor &#246;ffnen&#8221;, kritisiert Billen.</p>
<p>Dabei besteht f&#252;r eine Neuregelung von Rechts wegen gar kein Grund. Denn die Vertraulichkeitsinteressen der Finanzbranche sind im IFG bereits durch spezielle Normen mehr als hinreichend ber&#252;cksichtigt. Und die jetzt umzusetzende EU-Zahlungsdiensterichtlinie befasst sich mit einer g&#228;nzlich anderen Thematik. &#8220;Es dr&#228;ngt sich der Verdacht auf, dass hier zweifelhafte Gesch&#228;ftsinteressen gesch&#252;tzt werden sollen. Die Lehren aus der Finanzkrise haben offenbar noch nicht alle gezogen&#8221;, so Billen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, dass Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnisse vom Gesetz nicht gesch&#252;tzt sein d&#252;rfen, wenn es um die Sch&#228;digung Dritter geht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/11/verbraucherzentrale-bundesverband-mit-maulkorb-aus-der-finanzkrise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Attac fordert gl&#228;serne Banken</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/attac-fordert-glaeserne-banken/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/attac-fordert-glaeserne-banken/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 09:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=485</guid>
		<description><![CDATA[Mit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Initiative des bayerischen Ministerpr&#228;sidenten Horst Seehofer (CSU) reagiert, das Recht auf Akteneinsicht bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienst- leistungsaufsicht (BaFin) zu beschneiden. &#8220;Es ist ein Skandal, wie CDU und CSU die &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/attac-fordert-glaeserne-banken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Initiative des bayerischen Ministerpr&#228;sidenten Horst Seehofer (CSU) reagiert, das Recht auf Akteneinsicht bei der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienst- leistungsaufsicht (BaFin) zu beschneiden. &#8220;Es ist ein Skandal, wie CDU und CSU die B&#252;rger hinters Licht f&#252;hren wollen. Vorne herum ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel nach mehr Transparenz bei den Banken und auf den Finanzm&#228;rkten &#8211; hinten herum versucht die Union zu verhindern, dass geprellte Anleger die Akten der BaFin einsehen k&#246;nnen&#8221;, stellte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.</p>
<p>Geht es nach der bayerischen CSU/FDP-Landesregierung sollen k&#252;nftig B&#252;rger, Anleger, Wissenschaftler und Medien keine Akteneinsicht mehr erstreiten k&#246;nnen, wenn es um die BaFin und die Bundesbank geht. Recherchen des TV-Magazins Kontraste zufolge hat sich im Bundesrat bereits eine Mehrheit f&#252;r eine entsprechende &#196;nderung des Informationsfreiheitsgesetzes gefunden.</p>
<p>&#8220;Mitten in der Wirtschaftskrise wollen Seehofer und Co. die Transparenz abschaffen. Brisante Akten wie die Kontrollberichte der BaFin sollen geheim bleiben. Schlie&#223;lich k&#246;nnten die B&#252;rger dort ja nachlesen, wie die mit Politikern besetzten Aufsichtsgremien der Banken und das Bankmanagement versagt haben&#8221;, sagte Detlev von Larcher. &#8220;Auch das volle Ausma&#223; des Versagens der Politiker bei der Krise der Bayern-LB k&#246;nnte ans Tageslicht kommen.&#8221;</p>
<p>Grund des Vorsto&#223;es aus Bayern sei offenbar, dass nun immer mehr bayerische Unternehmen nach staatlichen Finanzspritzen rufen. Vor diesem Hintergrund wolle die CSU eigene Fehler sowie das Versagen der BaFin vertuschen.</p>
<p>Attac forderte die Abgeordneten des Bundestages auf, einer &#196;nderung des Gesetzes auf Informationsfreiheit nicht zuzustimmen. Detlev von Larcher: &#8220;Dieses skandal&#246;se Vorhaben darf nicht gelingen. Wir brauchen dringend die demokratische Kontrolle der Finanzm&#228;rkte. Daf&#252;r ist mehr, nicht weniger Transparenz n&#246;tig. Wir fordern gl&#228;serne Banken.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/attac-fordert-glaeserne-banken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seehofer und der Bankenskandal</title>
		<link>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/seehofer-und-der-bankenskandal/</link>
		<comments>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/seehofer-und-der-bankenskandal/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 09:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Informationsfreiheitsgesetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/?p=481</guid>
		<description><![CDATA[Ende des letzten Jahres stellte der Bund der Steuerzahler (BdSt) Strafanzeige gegen Vorstandsmitglieder der BayernLB. In der schriftlichen Begr&#252;ndung dazu dokumentierte der Verein sehr ausf&#252;hrlich, wie es zu den Milliardenverlusten der Bank kam: Nach der von der EU durchgesetzten Abschaffung &#8230; <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/seehofer-und-der-bankenskandal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des letzten Jahres stellte der Bund der Steuerzahler (BdSt) <a href="http://www.n-tv.de/1062166.html" target="_blank">Strafanzeige</a> gegen Vorstandsmitglieder der BayernLB. In der schriftlichen Begr&#252;ndung dazu dokumentierte der Verein sehr ausf&#252;hrlich, wie es zu den Milliardenverlusten der Bank kam: Nach der von der EU durchgesetzten Abschaffung der Gew&#228;hrtr&#228;gerhaftung legte die BayernLB viele Milliarden &#252;ber Zweckgesellschaften in Delaware oder auf den Kaiman-Inseln an. Durch die Gesch&#228;fte dort wurden nicht nur Steuern in Deutschland vermieden, sondern auch Eigenkapitalvorschriften umgangen und Risiken verdeckt. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Werner Schmidt erh&#246;hte man das &#8220;Agreement&#8221; f&#252;r solche Abenteuer auf 58 Milliarden Euro. Hinweise auf eine vorherige Risikopr&#252;fung fand der BdSt nicht. Auch als Ende 2006 die Gefahren ohne Pr&#252;fung offenbar zu werden begannen, reagierte der Vorstand nicht. Was folgte, waren massive Verluste, die jedoch nicht die Verursacher, sondern die Steuerzahler aufgeb&#252;rdet bekamen und weiter bekommen. Vielmehr gew&#228;hrte man ausscheidenden Managern einen – so der BdSt – &#8220;goldenen Handschlag&#8221;.</p>
<p>Nun wurde eine erste Reaktion der bayerischen Staatsregierung auf die Strafanzeige bekannt: Ministerpr&#228;sident Horst Seehofer und sein Koalitionspartner Martin Zeil zimmerten sich n&#228;mlich im Bundesrat eine &#252;berparteiliche Mehrheit f&#252;r eine Gesetzes&#228;nderung zusammen, die k&#252;nftig Akten der Bankenaufsichtsstelle BaFin von einer nach dem Bundesinformationsfreiheitsgesetz m&#246;glichen Einsichtnahme ausnehmen soll. Beim Versuch der Begr&#252;ndung dieses Vorhabens wollte sich Zeil im RBB-Magazin <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/05/kontraste-geheim-weniger-transparenz-bei-staatshilfen/" target="_blank">Kontraste</a> auf den Schutz von Kundendaten berufen, musste aber zugeben, dass diese bei Herausgaben ohnehin geschw&#228;rzt werden. Tats&#228;chlich sind Verbraucher und Steuerzahler die gro&#223;en Verlierer der neuen Regelung, weil f&#252;r sie ein Nachweis von eventuell schadensersatzrelevantem Versagen nun sehr viel schwieriger wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2009/02/07/seehofer-und-der-bankenskandal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
