Zwei Weinbetrüger legen Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Namen ein. Beide hatten wie berichtet über 100.000 Liter ohne amtliche Prüfung als Qualitätswein verkauft. Das Heilbronner Amtsgericht verhängte Bewährungsstrafen, zudem mussten beide zusammen 60.000 Euro zahlen.
Als das Landratsamt Heilbronn gemäß dem Verbraucherinformationsgesetz Namen und Adressen – Ulrich Schropp aus Binswangen und Tobias Mohr aus Biberach – ins Internet stellen wollte, hatten die Betrüger dies beim Verwaltungsgericht Stuttgart per Eilantrag zu verhindern versucht – ohne Erfolg. Nun hat das Regierungspräsidium über den Widerspruch zu befinden.