Jimmy Carter: US-Regierung versinkt in Geheimnissen

Die US-Regierung steckt bis über die Ohren in Geheimnissen. Diese Meinung vertritt der amerikanische Ex-Präsident Jimmy Carter in einem Artikel, der am Montag in “The Washington Post” veröffentlicht wurde.

“Morgen jährt sich die Annahme des Gesetzes über die Informationsfreiheit (The U.S. Freedom of Information Act) zum 40. Mal”, schreibt Carter anlässlich des bevorstehenden Unabhängigkeitstags in den USA. “Dieses Jubiläum ist aber keine Feier des Informationsrechts in unserem Land. Die Leiter unserer Regierung sind mit Geheimnissen bewachsen. Die obstruktionistische Politik und die unvollkommenen Vorgehensweisen haben belegt, dass viele Dokumente uns verborgen bleiben”, so Carter weiter. Die aktuellen Geschehnisse in den USA wie “Krieg, Verletzung der Menschenrechte, Wachstum der Energiepreise, Finanz- und Lobby-Skandale” verlangen ihm zufolge immer mehr nach einem offenen Zugang für das Volk zu den Dokumenten.

Dabei beruft sich Carter auf die Ergebnisse einer vorjährigen Umfrage, bei der sich 70 Prozent der Amerikaner über Geheimnisse der Regierung besorgt geäußert haben.

“Das ist durchaus verständlich, da mindestens 50 Richtlinien der US-Regierung den Zugang zu nicht geheimen Informationen beschränken. Laut der Menschenrechtsorganisation Open The Gouvernment erklärte die US-Regierung im vergangenen jahr 81 Prozent mehr Informationen für geheim als 2000″, so Carter in seinem Artikel.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>